
Neben den mehr oder weniger klassischen Nutzgärten auf dem Land und in der Stadt entwickelten sich Ende des letzten Jahrhunderts neue Gartenformen mit veränderten sozialen und räumlichen Strukturen. Mal als nachbarschaftliche Gemeinschaftsprojekte organisiert oder als Quartiersinitiative lanciert, verwandelten sich so vielerorts vernachlässigte Hinterhöfe, Eisenbahnüberführungen und städtische Brachen in grüne Rückzugsräume. Urban Gardening wird das Phänomen genannt – städtisches Gärtnern.

Peter Helfenberger flickt beim «Garte über de Gleis» in Zürich Wipkingen kaputte Hochbeete und sorgt für frischen Kompost.

Garte über de Gleis, Zürich
Bioterra 4/2021